Dachstuhlbrand Hauptstraße

Datum: 26. Januar 2019 
Alarmzeit: 17:21 Uhr 
Alarmierungsart: DME 
Art: Brandeinsatz 
Einsatzort: Hauptstraße 
Fahrzeuge: Abteilung Bergöschingen, Abteilung Günzgen, Abteilung Herdern, FL-HT 1/42 LF 8/6, FL-HT 1/47 TSF, FL-HT 1/74 GW-T, FL-HT 2/45 LF-Kats, FL-HT 2/47 TSF 
Weitere Kräfte: Bauunternehmen, Bürgermeister, DRK Bereitschaft Hohentengen, DRK Bereitschaft Klettgau, DRK Rettungswagen, Fernmeldegruppe Landkreis Waldshut, Feuerwehr Jestetten, Feuerwehr Klettgau, Feuerwehr Lauchringen, Führungsgruppe Ost, Kreisbrandmeister, LNA, Orgl, Polizei, THW Ortsverband Waldshut 


Einsatzbericht:

Um 17:21 Uhr wurde die Feuerwehr Hohentengen mit den beiden Abteilungen Hohentengen und Lienheim zu einer starken Rauchentwicklung in die Hauptstraße alarmiert. Bereits bei der Ankunft des ersten Fahrzeugs wurde aufgrund des Brandfortschritts auf das nächst höhere Stichwort “Brand 3” erhöht.

Die Gesamtfeuerwehr mit allen Abteilungen, die Feuerwehr aus Klettgau mit Drehleiter, sowie die Führungsgruppe wurden somit alarmiert.

Alle Personen hatten das Gebäude bei der Ankunft der Feuerwehr bereits verlassen und wurden vom DRK betreut, somit bestand die Aufgabe der Feuerwehr in der Brandbekämpfung.
Vorsorglich wurden vier der fünf Hausbewohner in zwei Krankenhäuser gebracht.

Aufgrund der Holzbauweise und der verwinkelten Raumaufteilung breitete sich das Feuer auf das 1. Obergeschoss und das Dach aus, was sich im Einsatzverlauf mit einem offenen Dachstuhlbrand zeigte.
Die eingesetzten Trupps im Innenangriff wurden nach der schnellen Ausbreitung des Feuers abgezogen, fortan wurde die Brandbekämpfung von außen durchgeführt.

Mittels beider Drehleitern aus Jestetten und Klettgau wurde der Dachstuhlbrand bekämpft, die eingesetzten Trupps schirmten vom Boden aus die nah angrenzenden Gebäude ab, sodass diese keinerlei Beschädigungen davontrugen.

Der Dachstuhl wurde im späteren Einsatzverlauf mit Hilfe eines Baggers zum Einsturz gebracht, um die letzten offenen Brandstellen zu bekämpfen.

Das Gebäude ist nach dem Brand nicht mehr bewohnbar.

Die Betreuung der Bewohner und der Einsatzkräfte wurde vom DRK mit verschiedenen Einheiten hervorragend durchgeführt – zusammen mit ortsansässigen Betrieben und Nachbarn wurde unter anderem die Verpflegung der Einsatzkräfte übernommen.

Eine Brandwache wurde bis 12:00 Uhr am Sonntag eingesetzt.

Abschließend ein großes Dankeschön an alle eingesetzten Helferinnen und Helfer für die sehr gute Zusammenarbeit und Unterstützung.